{"id":23,"date":"2018-12-03T12:11:25","date_gmt":"2018-12-03T12:11:25","guid":{"rendered":"https:\/\/wegbegleitung-tierundmensch.ch\/?page_id=23"},"modified":"2018-12-04T08:35:15","modified_gmt":"2018-12-04T08:35:15","slug":"erfahrungsberichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wegbegleitung-tierundmensch.ch\/index.php\/erfahrungsberichte\/","title":{"rendered":"Erfahrungsberichte"},"content":{"rendered":"\n<h3><em>Tief verwurzelte Angst: Gespr\u00e4ch mit der Ratte Rya, September 2010<\/em>\ufeff<\/h3>\n\n\n\n<p>Eine Freundin fragte mich einmal nach\nmeinem Rat und meiner Hilfe bez\u00fcglich einer ihrer vier Ratten. Dies tat ich\nnat\u00fcrlich liebend gerne, denn Ratten faszinierten mich schon seit Langem und\nich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie die Gelegenheit mit einer Ratte ins\nGespr\u00e4ch zu kommen.<br>\nIch m\u00f6chte hier nun die Geschichte von Rya vorstellen. Rya`s Fell hat die Farbe\nvon dunklem Rauch, sie tr\u00e4gt nichts Auff\u00e4lliges an sich; allgemein bewegt sich\nRya unscheinbar und scheu. Rya ist die kleinste der vier Ratten-Weibchen und\nsteht in der Rudelhierarchie ganz am Ende. Rya verhielt sich sehr sch\u00fcchtern,\nzeigte sich kaum freiwillig und ass immer als Letzte. Sie war die Einzige der\nvier, welche sich nicht anfassen, geschweige denn auf den Arm nehmen liess.\nDiese Sch\u00fcchternheit, ja teilweise sogar \u00c4ngstlichkeit verunsicherte meine\nFreundin sehr: \u201eWovor f\u00fcrchtet sich Rya? Wie k\u00f6nnen wir ihr helfen sich mehr\nzuzutrauen? Wird sie von den anderen Rudelmitgliedern akzeptiert?\u201c Und so kam\nich mit Rya in ein sehr lehrreiches Gespr\u00e4ch!<br>\nAls ich Rya in meinen Gedanken rief, kam sie erst nach einiger Zeit, sehr\nz\u00f6gernd und unsicher. Sie schaute sich sch\u00fcchtern nach Versteckm\u00f6glichkeiten um\nund traute sich nur mit \u00e4usserster Vorsicht in meine N\u00e4he. Sofort \u00fcbermittelte\nsie mir eine unglaublich tiefsitzende Angst. Diese Angst wirkte beinahe\npanisch, und war durchaus mehr als nur ein sch\u00fcchterner Charakterzug. Ich liess\nihr die Zeit, welche sie brauchte, um sich zu entspannen, dr\u00e4ngte sie nicht\nsich zu \u00f6ffnen, sondern gab ihr zu verstehen, dass ich wahrnahm, wie sie sich\nf\u00fchlte und ich dies akzeptierte. Nach einer Weile kam sie einen Schritt auf\nmich zu. Nun sah ich sie ganz scharf und deutlich und merkte, dass sie\nVertrauen gesch\u00f6pft hatte. Und so begann ich:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eLiebe Rya, ich bin eine Freundin von Deinen Menschen (nannte deren Namen). Sie\nhaben mich gebeten, mit Dir und den anderen Rudelmitgliedern zu sprechen. Ich\nbewundere Deinen Mut und rechne Dir Dein Vertrauen sehr hoch an, Danke! Darf\nich mit Dir sprechen?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Rya sagte nichts, kam jedoch noch ein\nbisschen n\u00e4her und begann mich zu beschnuppern. Dies deutete ich als ein \u201eJa\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eWie geht es Dir?\u201c<\/em><br>\nNichts.<br>\n<em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eWas machst Du gerade?\u201c<\/em><br>\n<em>Nichts.<\/em><br>\n<em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eWas m\u00f6chtest Du Deinen Menschen lehren?\u201c<\/em><br>\n<em>Rya:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eIch weiss es nicht&#8230;(sehr unsicher, grosse Angst).\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich merkte sofort, dass ich die\nvorbereiteten Fragen (z.B. Was gef\u00e4llt Dir daran eine Ratte zu sein? Was machst\nDu am liebsten?) alle \u00fcber den Haufen werfen konnte, weil diese Fragen\nirgendwie fehl am Platz waren. Rya`s Angst war \u00fcberall, durchflutete mich und\nich h\u00f6rte nur noch ihre Hilferufe. Wie konnte ich sie erreichen ohne zu\nver\u00e4ngstigen, welches war die richtige Frage?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eHm. M\u00f6chtest Du mir etwas \u00fcber Deine Vergangenheit oder Dein vorheriges Leben\nerz\u00e4hlen?\u201c<\/em><br>\n<em>Rya:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eIch war eine Maus. Mich hat man immer vertrieben. Die Menschen hassten mich.\nIch wusste nicht, was ich tun sollte, ich hatte doch nur Hunger. Die Menschen\nim Haus waren h\u00e4sslich, b\u00f6se. Sie hatten Gift gespritzt und mich und meine\nBr\u00fcdern und Schwestern gefangen genommen, in kleinen K\u00e4figen. Dann haben sie\nuns weg-transportiert.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Rya schickte mir ein Bild von einem\nkleinen Lieferwagen. Ich sah, wie Menschen kleine M\u00e4usek\u00e4fige in diesen Wagen\nstapelten, h\u00f6rte, wie verzweifelte M\u00e4use um ihr Leben piepsten und wie eine T\u00fcr\nzu geschlagen wurde. Dann war alles nur noch dunkel. Ein Motor wurde\nangeschaltet und die M\u00e4use erlitten eine H\u00f6llenfahrt: es war unglaublich laut,\nder Wagen r\u00fcttelte und sch\u00fcttelte die K\u00e4fige durch und es war so dunkel. Doch\nnicht die Dunkelheit war so be\u00e4ngstigend, sondern das beengende Gef\u00fchlt, die\nberaubte Freiheit und das Unwissen, was passieren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Rya:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eIch f\u00fcrchte mich vor geschlossenen Kisten, Beh\u00e4ltern, vor allem wenn es\nsch\u00fcttelt. Ich f\u00fcrchte mich vor L\u00e4rm und Schreit.\u201c<\/em><br>\n<em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eLiebe Rya, ich danke Dir f\u00fcr Deine Offenheit, nun begreife ich, woher Deine\nAngst stammt. Ich m\u00f6chte Dir gerne erkl\u00e4ren, warum Du hier bist und wer Deine\nMenschen sind.\u201c<\/em><br>\n<em>Rya:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eHm (schaute interessiert).\u201c<\/em><br>\n<em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eDie zwei Menschen, bei denen Du nun wohnst, haben sich sehr lange Ratten\ngew\u00fcnscht. Du kamst in ein Zuhause, wo man Dich erwartet hat. Die beiden\nMenschen haben Deine Geburt und Deine Entwicklung mitverfolgt und sich voller\nVorfreude und Verantwortung auf Deine Ankunft vorbereitet. Sie haben Dich und\ndie anderen Rudelmitglieder sehr in ihr Herz geschlossen. Du bist willkommen!<\/em><br>\n<em>Rya:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eDas wusste ich nicht. Ich f\u00fchle mich nun sehr erleichtert. Im Rudel f\u00fchle ich\nmich sonst sehr wohl. Habt Geduld mit mir, dr\u00e4ngt mich nicht, versichert mir Eure\nLiebe zu mir (verbal).\u201c<\/em><br>\n<em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eIch werde dies Deinen Menschen \u00fcbermitteln. Hast Du andere Probleme,\nk\u00f6rperliche Gebrechen?\u201c<\/em><br>\n<em>Rya:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eIch habe keine k\u00f6rperliche Gebrechen. Doch manchmal bin ich so \u00e4ngstlich, dass\nich mich kaum noch auf andere Dinge konzentrieren kann.\u201c<\/em><br>\n<em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eKann ich Dir in irgendeiner Weise helfen?\u201c<\/em><br>\n<em>Rya:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eIch brauche Zeit und Geborgenheit. Kein Druck, kein Dr\u00e4ngen. Jemand, der da\nist, mich aber nicht zwingt. Geduld!\u201c<\/em><br>\n<em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\nM\u00f6chtest Du mir sonst noch etwas sagen?\u201c<\/em><br>\n<em>Rya:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eDanke. Es geht mir schon viel besser. Jetzt, wo ich weiss, dass diese Menschen\nanders sind, als jene, in meinem vorherigen Leben.\u201c<\/em><br>\n<em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eIch danke Dir, liebe Rya, f\u00fcr das Gespr\u00e4ch. Ich werde Deinen Menschen Deine\nBotschaft mitteilen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3><em>Hellsichtigkeit ohne Augenlicht: Gespr\u00e4ch\nmit dem Schaf Mira, Oktober 2010<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte an dieser Stelle die Geschichte\neiner guten Freundin und ihrem unglaublich weisen Schaf erz\u00e4hlen. Diese\nGeschichte geht mir jedes Mal, wenn ich sie erz\u00e4hle, erneut unter die Haut; sie\nist so tiefgr\u00fcndig, so innig, so schicksalhaft. Sie ist meine\nLieblingsgeschichte!<\/p>\n\n\n\n<p>Es begann alles damit, dass meine Freundin\nim Sommer 2010 einen Alpaufenthalt auf einem kleinen Walliser-Biohof machte.\nDort verliebte sich meine Freundin in eines der L\u00e4mmchen. Nach einiger Zeit\nfiel dem Bauer auf, dass eben dieses L\u00e4mmchen blind war und in einer Herde\nnicht \u00fcberlebensf\u00e4hig war. Kurzerhand beschloss er, dieses Lamm zum Schlachter\nzu bringen. Meiner Freundin brach es das Herz und ohne zu z\u00f6gern und nur auf\nihren Bauch h\u00f6rend, entschied sie sich dieses L\u00e4mmchen mit nach Hause zu\nnehmen. Sie k\u00f6nnte es bei den Schafen ihrer Eltern unterbringen, \u00fcberlegte sie\nsich. Sie w\u00fcrde noch ein weiteres L\u00e4mmchen mitnehmen, damit es nicht so alleine\nw\u00e4re. Gesagt, getan. So kam meine Freundin mit zwei jungen Schafen nach Hause,\nvon denen eines davon blind war, und brachte diese zwei Neulinge zur Herde\nihrer Eltern. Sie taufte ihr blindes Schaf Mira.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch der Bauer hatte nicht ganz unrecht,\nals er sagte, dass ein blindes Schaf in einer Herde kaum \u00fcberlebensf\u00e4hig sei.\nDies merkte meine Freundin auch bald. Es vergingen nur einige Wochen, als die\nHerde (bestehend aus drei Schafen) begann, Mira zu beissen und zu stossen. Es\nfiel Mira sichtlich schwer sich in die Herde zu integrieren, ihren Platz zu\nfinden. Auch schien sie M\u00fche zu haben sich zu orientieren. Das andere neue Lamm\nwurde problemlos von der Herde akzeptiert. Mira wurde zunehmend stiller,\nverdr\u00fcckte sich in die hintersten Ecken der Weide und verkroch sich in sich\nhinein. Meine Freundin war am Verzweifeln. Wollte sie doch das Leben dieses\nwundervollen, hilfebed\u00fcrftigen und jungen Wesens retten und musste nun\nfeststellen, dass dies alles andere als einfach war. \u201eHatte sie das Leben\ndieses Lammes wirklich gerettet oder es ihm noch schwerer gemacht? Hatte sie zu\nfest in den Lauf der Dinge und des Lebens eingegriffen und gegen das\n\u00fcberlebensnotwenige Verhalten der Natur verstossen? Was sollte sie nun machen\nmit dieser noch gr\u00f6sseren Herausforderung und Verantwortung? Gab es eine\nM\u00f6glichkeit Mira in die Herde zu integrieren? Was und wie nahm Mira die Welt\n\u00fcberhaupt wahr?\u201c Und so kam meine Freundin hilfesuchend zu mir.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich Mira in Gedanken rief, befand sie\nsich abseits der Herde, trotzdem konnte ich die anderen Mitglieder der Herde\ndeutlich sp\u00fcren und wahrnehmen, sah jedes einzelne der Schafe. Mira kam sofort,\nmit viel Vertrauen. Ihr Fell ist am K\u00f6rper dunkelbraun, gekraust und ungef\u00e4hr\n15cm lang, am rechten Ohr ist es weiss. Ihr K\u00f6rper ist kleiner und zarter\ngebaut als die K\u00f6rper der anderen Schafe. Ihre Bewegungen waren ungewohnt. So\nhielt sie ihren K\u00f6pf meist gesenkt, schn\u00fcffelte am Boden, stampfte mit ihrem\nlinken Vorderlauf alle paar Meter kr\u00e4ftig in den Boden, scharrte mit den Hufen.\nAuch ihr bl\u00f6ken war anders, irgendwie suchend. Ich stellte jedoch sofort fest,\ndass Miras Herz sehr offen ist, dass sie eine unglaublich feinf\u00fchlige und\nliebevolle Art hatte und eigentlich kaum bedr\u00fcckt wirkte. Ich stellte mich ihr\nals Freundin von ihrem Menschen (nannte den Namen) vor und erkl\u00e4rte ihr, warum\nich sie rief.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eLiebe\nMira, ich bin eine Freundin von Deinem Menschen (nannte den Namen). Sie hat\nmich gebeten, mit Dir zu sprechen. Ich bin sehr neugierig, was Du mir zu\nerz\u00e4hlen hast. Darf ich mit Dir sprechen?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eSehr gerne.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eDanke.\nWo befindest Du Dich gerade? Was machst Du gerade?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mira schickte mir ein sehr pr\u00e4zises Bild\nvon ihrer Umgebung. So erkannte ich in ihrer unmittelbaren N\u00e4he einen Obstbaum,\nwelcher als einziger Baum auf der Weide stand. Ich sah die reifen Fr\u00fcchte am\nBoden liegen, Apfel oder Birnen mussten es sein. Leicht rechts versetzt im\nHintergrund stand ein kleines Holzh\u00fcttchen mit einem Trog oder Fressbeh\u00e4lter\ndavor. Die Weide war rechteckig abgesteckt, am linken Rand befand sich das Haus\nder Eltern meiner Freundin. Das Gras war saftig, nass und sehr kalt. Der Boden\nvor der H\u00fctte bestand aus matschiger brauner Erde. Die Luft roch frisch, k\u00fchl,\nfeucht. Dennoch nahm ich die Strahlen der Sonne wahr. Mira stand unter dem Obstbaum\nan der Sonne und frass Gras.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eWas machst\nDu gerne?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eIch liebe es an\nder Sonne zu stehen und von der Sonne meinen R\u00fccken aufzuw\u00e4rmen, das f\u00fchlt sich\nso gut an!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eWer ist Dein\nFreund\/Deine Freundin?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mira schickte mir ein Bild von einem\nSchaf, das sehr \u00e4hnlich aussah, wie sie, nur, dass dieses noch mehr weiss an\nden Ohren hatte. Ich sp\u00fcrte, dass dieses Schaf weiblich war.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eWer ist das?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp; \u201eDas ist meine Schwester, sie\nbesch\u00fctzt mich und ist f\u00fcr mich da. L. (der Name ihres Menschen) ist auch meine\nFreundin.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eF\u00fchlst Du Dich\nwohl mit Deinen Menschen?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp; \u201eJa sehr, alle sind sehr lieb\nzu mir und sorgen sich um mich. L. hat mir das Leben gerettet, das weiss ich\nund daf\u00fcr danke ich ihr!\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eWie f\u00fchlst Du Dich\nin Deiner Herde?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp; \u201eDie anderen Schafe m\u00f6gen mich\nnicht so, dabei mache ich ihnen gar nichts, sie beissen mich und stossen mich\naus, das macht mich einwenig traurig.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mira liess den Kopf h\u00e4ngen und wirkte\nniedergeschlagen, doch wie als besann sie sich ihrer Aufgabe, begann sie wieder\nan zu strahlen, sie war umgeben von weissem hellem Licht. Entweder war sie\neinfach noch sehr jung und naiv oder sie war sehr weise&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp; \u201eDoch ich bin hier wegen\nmeinem Menschen, wir geh\u00f6ren zusammen und sie braucht mich.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eWie geht es Dir\nk\u00f6rperlich?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich durchleuchtete Miras K\u00f6rper. Als\nerstes fiel mir eine Verletzung an einem der Hinterl\u00e4ufe auf. Dann blieb mein\nBlick an ihren Augen h\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eIch\nerkenne eine Verletzung an Deinem Hinterlauf. Was ist da geschehen?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eDas ist eine\nBisswunde von einem der grossen Schafe.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eHast\nDu diesbez\u00fcglich&nbsp; Schmerzen?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eNein, das ist\nschon l\u00e4ngere Zeit her und bereits verheilt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eIch\nsehe zudem, dass Deine Augen nicht so gut funktionieren. Wie gut siehst Du?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mira lud mich ein, in ihren K\u00f6rper zu\ngehen und selbst wahrzunehmen, wie gut sie sah. Vor mir tauchte ein dicker\nNebel auf. Ich schloss und \u00f6ffnete meine Augen mehrere Male, aber der Nebel\nblieb dick und undurchschaubar. Dann erkannte ich einige schemenhafte Schatten,\nwelche wahrscheinlich zu den anderen Mitgliedern der Herde geh\u00f6rten, doch ich\nwar mir nicht sicher. Dann kam die Sonne und die Schatten nahmen Gestalt an.\nIch sah zwar alles andere als scharf, aber nun erkannte ich wenigsten, dass es\nsich tats\u00e4chlich um andere Herdenmitgliedern handelte.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eDanke\nf\u00fcr Dein Bild Mira, Du hast mir damit viel gezeigt. Ich kann mich nun viel\nbesser in Deine Lage hineinversetzen. <\/em><em>Gibt es Momente, in\ndenen Du besser siehst?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eJa, bei\nSonnenlicht sehe ich besser, darum liebe ich die Sonne. Im Dunkeln sehe ich\nnichts.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n\u201eSchr\u00e4nkt Dich das ein?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eEigentlich nicht,\ndenn ich bin mir nichts anderes gew\u00f6hnt. Aber es ist schwierig f\u00fcr die Herde.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eHast\nDu irgendwelche Strategien um Dich zu orientieren?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eJa, ich h\u00f6re und\nrieche sehr gut. Ich h\u00f6re immer, wo die anderen Schafe sind und rieche die\nUmgebung. Ich schlage mit dem Vorderlauf auf den Boden, so&nbsp;<\/em>(zeigte es),<em>&nbsp;und damit erkenne ich auf welchem Untergrund\nich mich befinde. Ich weiss dann, wo ich auf der Weide bin. Ich rufe ausserdem\nab und zu die Herde.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eGibt\nes etwas, was Dir zus\u00e4tzlich noch helfen w\u00fcrde, Dich besser zu orientieren?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eVielleicht\nk\u00f6nnten an jeder Ecke des Zauns und an der H\u00fctte Glocken angebracht werden,\nwelche alle unterschiedlich hoch klingen. Dies w\u00fcrde mir helfen mich besser zu\norientieren.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eIch\nwerde diese Nachricht so \u00fcberbringen. Hast Du eine Idee, wie wir Dir helfen\nk\u00f6nnen, Dich besser in die Herde zu integrieren?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eRede doch mal mit\nder Herde, ich weiss nicht ob die wissen, was mit mir los ist.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eGut,\nich werde dies nachher machen. Du sprachst am Anfang von einer Aufgabe, welche\nDu erf\u00fcllen musst. Erz\u00e4hlst Du mir einwenig davon?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eGerne. Ich bin\ndie Vorspurerin (ebnet den Weg, spurt den Weg) f\u00fcr L. Ich zeige ihr den Weg und\nsie kann mir folgen. L. ist ein Tierfreund, verbunden mit der Natur und den\nTieren. Ich muss ihr helfen, dass sie den richtigen Weg geht. Auch sie ist\nblind, aber nicht in den Augen, sondern im Herzen und ich zeige ihr, wie man\ndie inneren Augen \u00f6ffnet und besser sehen kann, wie man auf sein Herz vertaut\nund trotz Schw\u00e4chen seinen Weg geht. Ich rede aus Erfahrung, ich sehe ja nichts\nund trotzdem sehe ich sehr viel, mit dem inneren Auge, meine ich. Es ist meine\nAufgabe, sie zu lehren. Wir sind verbunden, seelenverwandt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eDeine\nWeisheit und Deine \u00dcberzeugung beeindruckt mich! M\u00f6chtest Du mir sonst noch\netwas sagen?\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mira:&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eDanke, hast Du\nmit mir geredet, es geht mir nun sehr gut, ich bin sehr gl\u00fccklich&nbsp;<\/em>(machte einen Luftsprung).&nbsp;<em>Sag meinem Menschen, dass ich\nsie liebe.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u201eDanke,\nNamast\u00e9! Ich habe viel von Dir gelernt.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Gespr\u00e4ch mit Mira fragte ich die\nHerde, welches das Anf\u00fchrertier sei und ob ich&nbsp; mit ihm etwas besprechen\nd\u00fcrfe. Es tauchte ein grosses weisses Schaf auf, eine richtige \u201eSchafmutter\u201c,\ndickfellig und dickh\u00e4utig. Misstrauisch musterte sie mich. Ich erkannte sogar\nihre Markierung, also die genauen Zahlen, im Ohr. Ich erkl\u00e4rte ihr, warum ich\nsie gerufen habe und dass ich gerade vorhin mit dem Schaf Mira ein langes\nGespr\u00e4ch gef\u00fchrt habe. Die \u201eSchafmutter\u201c blieb misstrauisch, h\u00f6rte mir aber zu.\nIch fragte sie, ob ihr etwas an Mira aufgefallen sei. Sie bejahte und meinte,\ndass sie und die anderen Tiere der Herde sich vor Mira f\u00fcrchteten. Ihre Augen\nseien anders, furcherregend, b\u00f6se, hell, ins Leere gerichtet. Ausserdem habe\ndie \u201eSchafmutter\u201c Angst davor, dass Mira ihren Platz als Anf\u00fchrerin wettmachen\nk\u00f6nnte. Ich erkl\u00e4rte dem Anf\u00fchrerschaf, dass Mira ein Problem habe mit ihren\nAugen, dass sie blind sei, kaum etwas sehen k\u00f6nne und sehr auf die Hilfe der\nHerde angewiesen sei. Ich sagte ihr, dass Mira mit ihrem Geburtsdefekt immer an\nunterster Stelle in der Herdenhierarchie stehen w\u00fcrde und sie sich keine Sorgen\nmachen m\u00fcsse bez\u00fcglich ihrer Position in der Herde. Die \u201eSchafmutter\u201c wurde\nsehr neugierig und ich sp\u00fcrte wie sie Mitleid hatte mit Mira. Sie war sehr\nfroh, dass ich ihr dies erkl\u00e4rt habe, denn dies alles war der Herde nicht\nbewusst. Ich bat das Anf\u00fchrerschaf Mira in ihrer Herde aufzunehmen und ihr zu\nvertrauen. Die Herde begann nun Mira zu beschnuppern, ganz vorsichtig, aber\ndurchaus liebevoll. Dies war ein erster Schritt, den Rest w\u00fcrde sich dann von selbst\nentwickeln. Ich bedankte mich aufrichtig beim Anf\u00fchrerschaf und der Herde.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits ein Tag nach unserem Gespr\u00e4ch rief\nmich meine Freundin an und brach nur den einen Satz heraus: \u201eJudith, d`Herde\nhet d`Mira uufgno.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3><em>Ein tiefes Verst\u00e4ndnis verbindet uns! Gespr\u00e4ch mit der Stute Dakila, Juni 2012<\/em><\/h3>\n\n\n\n<p>(R\u00fcckmeldungsmail einer Kundin)<\/p>\n\n\n\n<p>Hallo Judith,<br>\nEs ist eine halbe Ewigkeit her, dass wir telefoniert haben, und eigentlich\nwollte ich dir schon lange schreiben, aber es war so viel los in letzter Zeit,\nund ich wollte mir einfach gen\u00fcgend Zeit nehmen, um dir ausf\u00fchrlich berichten\nzu k\u00f6nnen, was seit dem Gespr\u00e4ch mit Dakila alles passiert ist.<br>\n<br>\nDu erinnerst dich vielleicht, dass mein Hauptproblem mit Dakila der Stalldrang\nwar. Alles andere konnte ich in den letzten Jahren irgendwie l\u00f6sen, aber das\nStalldrangproblem blieb bestehen und wurde immer schlimmer, so hatte ich den\nEindruck. Nach unz\u00e4hligen, verschiedensten Versuchen war ein Gespr\u00e4ch mit\nDakila mein letzter Rettungsanker &#8211; ich wusste mir einfach nicht mehr zu\nhelfen. Diverse Pferdetrainer hatten unterschiedlichste L\u00f6sungen vorgeschlagen,\nnichts hatte geholfen. Und halb und halb hatte ich mich damit abgefunden, dass\nich nie ein entspanntes Pferd im Gel\u00e4nde h\u00e4tte, und dass es auf dem Heimweg\nimmer ein Gezappel geben w\u00fcrde. Ganz ehrlich gesagt, war ich sehr neugierig auf\nTierkommunikation und wollte das schon immer mal ausprobieren, aber auf eine\nL\u00f6sung der Stalldrangsache hoffte ich nicht wirklich. Klar h\u00e4tte ich mich\ndar\u00fcber gefreut, aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Telefongespr\u00e4ch\ndas l\u00f6sen k\u00f6nnte, was reihenweise Leute, die direkt mit Dakila gearbeitet\nhatten, nicht l\u00f6sen konnten&#8230;<br>\n<br>\nUnd so ging ich, die ewige Skeptikerin, an jenem Abend nach unserem\nTelefongespr\u00e4ch zum Stall und nahm R\u00fcebli mit, denn Dakila hatte ja gesagt\n&#8222;Lieber R\u00fcebli als \u00c4pfel, die knacken so sch\u00f6n.&#8220; Ich war verwirrt von\nunserem Gespr\u00e4ch und hatte keine Ahnung, was mich im Stall erwarten w\u00fcrde.<br>\nDakila schien mir entgegen zu grinsen &#8211; und zum ersten Mal seit Wochen\nerwartete sie mich an der Boxent\u00fcre und kam sofort willig mit nach draussen.\nSonst steht sie im Sommer immer auf dem Auslauf und l\u00e4sst sich erst bitten, ehe\nsie den Stall betritt.<br>\nZufall, dachte die Wissenschaftlerin in mir, und hielt Dakila einen Apfel und\nein R\u00fcebli entgegen &#8211; sch\u00f6n im gleichen Abstand zu ihr.<br>\nIch schw\u00f6re, sie hat gegrinst, als sie das R\u00fcebli nahm und den Apfel eiskalt\nignorierte&#8230;<br>\n<br>\nAn jenem Abend ritt ich mit Dakila aus, liess die Z\u00fcgel lang und bem\u00fchte mich,\nihr viel Ruhe zu vermitteln. Und halblaut erz\u00e4hlte ich ihr jeweils, was wir als\nn\u00e4chstes tun w\u00fcrden. Traben, ein kurzes St\u00fcck galoppieren, weiter im Schritt&#8230;\nIch k\u00fcndigte Abzweigungen im Voraus m\u00fcndlich an und sagte immer wieder, dass\nwir noch nicht nach Hause gehen w\u00fcrden, sondern erst noch ein R\u00fcndchen hier und\ndas Feld dort dr\u00fcben und den Weg da rechts&#8230; Und Dakila blieb ruhig, schaute\nsich aufmerksam um und dr\u00e4ngte nicht vorw\u00e4rts.<br>\nIrgendwann hielt ich an, streichelte ihren Hals und meinte. &#8222;So. Jetzt\ngehen wir nach Hause.&#8220;<br>\nDakila wurde etwas schneller, als sie den Heimweg erkannte, ich ermahnte sie\nkurz, dass das jetzt eben die Situation sei, wo sie nicht dr\u00e4ngeln solle&#8230;<br>\n&#8230; und sie h\u00f6rte auf und blieb ruhig.<br>\n<br>\nZum ersten Mal seit MONATEN ritt ich am langen Z\u00fcgel im Schritt nach Hause.<br>\n<br>\nIch war \u00fcberw\u00e4ltigt und konnte es kaum fassen.<br>\n<br>\nDas ist jetzt schon fast zwei Monate her, und wir hatten den einen oder anderen\nR\u00fcckfall ins alte Verhalten, aber im Grossen und Ganzen hat unser Gespr\u00e4ch\ndamals enorm viel ver\u00e4ndert. Dakila und ich hatten viel Vertrauen zueinander,\naber dieses ist in den letzten Wochen noch viel tiefer und intensiver geworden.\nWir verstehen uns blind &#8211; noch viel besser als vorher. Ich rede mehr mit Dakila\n&#8211; oder besser gesagt: Ich sage ihr wirklich, was wir tun werden, anstatt\nirgendwelchen beruhigenden Nonsens zu plappern, wenn sie nerv\u00f6s wird. Ich bin\ngelassener geworden, werde nicht gleich energisch, wenn sie dr\u00e4ngelt, sondern\nermahne sie erst nur mit Worten, halte an, fange neu an und versuche es noch\neinmal.<br>\n<br>\nJetzt, nach zwei Monaten, kann ich ganz gem\u00fctlich mit einer Freundin zusammen\nausreiten, und meistens komme ich auch ganz entspannt wieder nach Hause. Wenn\nes mal nicht so gut klappt, kann ich im Gegensatz zu fr\u00fcher die Gr\u00fcnde\nerkennen: Starker Wind, Gewitterstimmung, viele Spazierg\u00e4nger mit Hunden, viele\nReiter oder grosse Landmaschinen. Fr\u00fcher war JEDER Ausritt ein Stress, jetzt\nkommt es nur noch ab und zu vor, und wenn Dakila mal wirklich nerv\u00f6s wird,\nl\u00e4sst sie sich auch wieder beruhigen.<br>\n<br>\nSomit hat unser Gespr\u00e4ch damals eine ganze Menge ver\u00e4ndert, was die Beziehung\nzwischen Dakila und mir betrifft. Wir gehen gelassener miteinander um,\nvertrauen einander mehr und haben entsprechend viel mehr Spass und weniger\nKampf miteinander. Und daf\u00fcr m\u00f6chte ich dir noch einmal ganz herzlich danken.\nIch hatte mir erhofft, dass unser Gespr\u00e4ch mir vielleicht Hinweise darauf geben\nk\u00f6nnte, was ich besser machen kann. Dass es gleich so einen durchschlagenden\nund anhaltenden Erfolg erzielt, h\u00e4tte ich mir niemals tr\u00e4umen lassen.<br>\n<br>\nDanke f\u00fcr alles, und wer weiss, vielleicht kommt es je irgendwann wieder einmal\nzu einem Gespr\u00e4ch mit Dakila. Diese l\u00e4sst sicher auch danken &#8211; nicht zuletzt,\nweil jetzt auch regelm\u00e4ssig f\u00fcr R\u00fcebli gesorgt wird. \ud83d\ude09<br>\n<br>\nLiebe Gr\u00fcsse und alles Gute weiterhin!<br>\nIsabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tief verwurzelte Angst: Gespr\u00e4ch mit der Ratte Rya, September 2010\ufeff Eine Freundin fragte mich einmal nach meinem Rat und meiner Hilfe bez\u00fcglich einer ihrer vier Ratten. 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